Aufgeblähter Bauch, Druck, Beschwerden nach dem Essen.
Blähungen sind ein Zeichen dafür, dass Verdauungsprozesse nicht optimal ablaufen. Dahinter können zum Beispiel eine veränderte Darmflora, verstärkte Gärungsprozesse, Unverträglichkeiten oder andere Verdauungsstörungen stehen. Wiederkehrende oder starke Blähungen sollte man deshalb nicht einfach als „normal“ hinnehmen.
Häufiger Stuhlgang, Drang oder wiederkehrende Durchfallphasen.
Anhaltender oder häufig wiederkehrender Durchfall sollte abgeklärt werden. Wenn die Nahrung den Darm zu schnell passiert, können Nährstoffe möglicherweise nicht ausreichend aufgenommen werden. Entscheidend ist deshalb, die Ursache zu finden und gezielt zu behandeln.
Verstopfung kann viele Ursachen haben. Unter anderem verändert sich das Mikrobiom mit zunehmendem Alter, was die Darmtätigkeit beeinflussen kann. Auch bestimmte Nährstoffmängel, Ernährung, Flüssigkeitszufuhr oder eine verlangsamte Darmbewegung können eine Rolle spielen.
Bauchschmerzen oder Krämpfe können durch verstärkte Darmbewegungen, Gasbildung, eine erhöhte Empfindlichkeit des Darms oder andere Verdauungsstörungen entstehen. Die Schmerzen können auch in andere Bereiche ausstrahlen, zum Beispiel in den Rücken.
Immer mehr Lebensmittel scheinen Beschwerden auszulösen.
Unverträglichkeiten können den gesamten Organismus belasten und sich nicht nur im Darm bemerkbar machen. Mögliche Begleiterscheinungen sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Hautprobleme oder Müdigkeit. Eine genaue Einordnung hilft dabei, mögliche Auslöser zu erkennen.
Mal Durchfall, mal Verstopfung, dazwischen Phasen, in denen die Verdauung scheinbar normal funktioniert: Gerade wechselnde Beschwerden können es schwer machen, Zusammenhänge und Auslöser zu erkennen. Ein genauer Blick auf den Verlauf, mögliche Einflussfaktoren und vorhandene Befunde kann helfen, ein Muster zu erkennen.
Sie haben bereits eine Diagnose und suchen ein individuelles Vorgehen.
Die Diagnose Reizdarm beschreibt die Beschwerden, sagt aber noch nicht, welches Vorgehen für Sie persönlich sinnvoll ist. Wenn die Diagnose bereits gestellt wurde, geht es deshalb darum, Ihre individuelle Situation genauer anzusehen und daraus eine gezielte Behandlung zu entwickeln.
Die Befunde sind unauffällig – die Beschwerden aber nicht.
Unauffällige Befunde bedeuten nicht immer, dass bereits alle möglichen Ursachen ausreichend geprüft wurden. Manchmal fehlt noch ein entscheidender Baustein, manchmal wurden bestimmte Zusammenhänge bislang nicht berücksichtigt. Genau hier beginnt für mich die eigentliche Spurensuche: Welche Untersuchungen liegen bereits vor, was wurde tatsächlich ausgeschlossen – und wo lohnt es sich, noch genauer hinzusehen?